UNTERSTÜZENDE PFLEGE BEI SOMMEREKZEM
WAS, WANN, WO & WARUM
DIE DREI PFLEGESÄULEN
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1. ABWEHR
Den Auslöser fernhalten. Kriebelmücken sind der Hauptauslöser beim Sommerekzem. Je weniger Stiche, desto weniger muss die Haut verkraften. Eine gut sitzende Ekzemerdecke, ein hautfreundliches Repellent wie Mückenstille und ein durchdachtes Weide- und Stallmanagement bilden deine erste Verteidigungslinie.
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2.PFLEGE
Die Haut stärken, wo sie beansprucht ist. Gereizte, trockene Haut braucht die richtige Pflege zur richtigen Zeit. In akuten Phasen gezielt und intensiv, im Alltag regelmäßig und mikrobiomfreundlich. So unterstützt du die Hautbarriere und hilfst der Haut, sich zu regenerieren. Welches Produkt wann passt, zeigt dir der Kompass unten.
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3.PRÄVENTION
Von innen vorbereiten. Sommerekzem ist mehr als ein Hautthema. Zuckerarme Fütterung, begrenzte Weidezeiten auf fetten Wiesen, gute Versorgung mit Zink, B-Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren sowie wenig Stress legen das Fundament. Wer vor der Saison beginnt, pflegt vorausschauend statt hinterher.
WAS, WANN, WO & WARUM
Extreme Trockenheit, rissige Haut
Aufgescheuerte, stark gereizte Stellen, Pferd scheuert massiv
Ohren, Gesicht, Bauchnaht, Euter, Schlauchtasche
Schutz vor Kriebelmücken. Vor dem Weidegang. Vor dem Ausreiten.
Punktueller Juckreiz nur Schweif oder Mähne oder beides

PFLEGELOTION MIT CBDÖL
WANN: akute Phase, stark beanspruchte Stellen.
WO: Gesicht (ohne Schleimhäute), Ohren, Bauchnaht, Euter und Schlauchtasche, dazu Mähnenkamm und Schweifrübe.
WARUM: 10 % CBD-Öl, eine leicht kühlende Formel und pflanzliche Pflegekomponenten, die Feuchtigkeit spenden.
WIE OFT: Am Anfang gerne reichhaltig, damit alle Hautsichten versorgt werden. Danach sparsam, je nach Zustand täglich bis einmal pro Woche; vor Gebrauch schütteln.
TIPP: Das Ohr lässt sich besser von der gegenüberliegenden Seite eincremen als von vorne.

SOMMERPFLEGE LOTION MIT PROBIOTISCHEN BAKTERIEN
WANN: In der täglichen Pflege, auch vorbeugend vor und während der Saison.
WO: Großflächig auf Mähnenkamm und Schweifrübe verteilen und gut einmassieren.
WARUM: Calendula, Kamille, Teebaumöl, Zaubernuss und Zinkoxid versorgen die Haut, probiotische Bakterien unterstützen die Hautbalance.
WIE OFT: Täglich, dank der probiotischen Bakterien auch vorbeugend für das hauteigene Mikrobiom.

FELLGOOD SERUM
WANN: Bei trockener, spannender oder schuppender Haut, und wenn du nicht jeden Tag am Stall sein kannst.
WO: Mähnenansatz, Schweifwurzel, Bauchnaht und alle Stellen, an denen das Pferd scheuert oder kratzt.
WARUM: Gel-Textur statt Öl: zieht ein statt aufzuliegen, ohne Versiegelung und ohne Wärmestau. Mit Meadowfoam-Öl, Hamamelis und Haferprotein.
WIE OFT: Alle 72 Stunden. Bei akutem Schub täglich, bis die Haut ruhiger ist, danach Erhaltungspflege.

AUGENCREME
WANN: Bei kahlen Stellen rund ums Auge, empfindlicher Haut im Gesicht und Haut, die durch Plagegeister wie Milben beansprucht ist.
WO: Rund um die Augen, Pferdekopf, Nüstern und Gesicht, ohne direkten Kontakt zu Schleimhäuten. NICHT IM AUGE ANWENDEN
WARUM: CBD-Öl aus biologisch angebauten Hanfpflanzen plus Calming Complex, abgestimmt auf die empfindliche Gesichtshaut.
WIE OFT: Bei akutem Bedarf täglich, zur Erhaltung 2 bis 3 Mal pro Woche. Am besten sparsam mit dem kleinen Finger kreisend auftragen.

ANTISCHUBBER
WANN: Wenn sich dein Pferd nur an Mähne und Schweif scheuert, die Bauchnaht aber unauffällig bleibt. Auch im Fellwechsel. Mehr für das Pferd was oftmals unter einem punktuellen Juckreiz leidet. Oft nur Mähne und Schweif. Es handelt sich hier oft um eine Allergieform zum Beispiel: Pollen.
WO: Applikationsspitze direkt an Mähnenkamm oder Schweifansatz setzen und sanft in Fell und Haarwurzel einmassieren.
WARUM: Kamille und natürliche Feuchtigkeitsspender pflegen Haut und Langhaar; frei von Silikonen, Mineralölen, PEGs und synthetischen Duftstoffen.
WIE OFT: 2 bis 3 Mal pro Woche, bei intensivem Pflegebedarf täglich.

MÜCKENSTILLE
WANN: Vor dem Weidegang oder Ausritt und immer dann, wenn Kriebelmücken aktiv sind.
WO: Auf Fell und Decke. Der gesamte Körper kann eingesprüht werden. Kopf Bereich mit einem Schwamm lieber betupfen. Schleimhäute aussparen.
WARUM: Schützt vor Kriebelmücken, Mücken, Zecken, Hirschlausfliege und Fliegen, ohne Alkohol und mit Aloe Vera und Brokkolisamenöl für die Pflege von gestresster Haut.
WIE OFT: Generell bis zu 18 std, dies kommt aber auf den Schweißgrad des Pferdes an. Kann 2mal täglich angewandt werden.

IMMUNBOOST
WANN: Als Kur vor der Saison oder als Dauergabe über den Sommer.
WO:Über das Futter. Bei Kurgabe Mineralfutter normal weitergeben.
WARUM: Zink, B-Vitamin-Komplex und Vitamin C ergänzen, was der Körper bei allergischem Geschehen verstärkt braucht.
WIE OFT: Kur: 1 Messlöffel täglich je Pferd (400 bis 500 kg), Dauergabe: ein halber Messlöffel täglich, Großpferde entsprechend mehr. Mindestens 4 bis 6 Wochen konsequent füttern.
NICE TO KNOW: Bei Pferden mit Magenproblemen bitte erst Rücksprache mit dem Tierarzt halten. Da die Gabe von Zink bei Pferden mit Magenproblemen nicht ratsam ist.